Über mich

Mich interessiert alles Alte. Das ist Leidenschaft und "Fluch" gleichzeitig. In einer Zeit der rasanten technischen Entwicklung scheint es so, als hätte niemand Zeit und Interesse zurückzublicken wie es früher war. Ich bin zu einer Zeit aufgewachsen, wo es noch richtige Telefone, mechanische Schreibmaschinen, eine Milchfrau und eine Ananas eine  Seltenheit war.

Ach ja und Fotografieren bestand aus einer Kamera mit Film, wo man sich genau ausrechnen musste wie viele Bilder man hat und was diese dann kosten werden.

Mein Computer war noch mit einem Rechenzentrum verbunden wo  man Millisekunden an Rechenzeit gekauft hat. Das war eigentlich kein Computer sonder ein Eingabeterminal.

Ich trauere den Zeiten nicht nach aber wenn man es erlebt hat, hat meine gewisse Affinität dazu. 

In meiner Familie wurde auch Klavier gespielt.

Hier meine Mama am Klavier. Ich habe viele schöne Erinnerungen an diese Zeit. Leider hat mich das Klavier-Spielen selbst nicht so interessiert.

Ein Selfie gab es damals 1967 noch nicht aber dafür war alles noch sehr analog.

Auf die Liebe und Interesse für alte Sachen, bin ich über die Werbung gekommen. Eigentlich habe ich eine Lehre in einem Vertriebsbüro gemacht und bin dann auf die Werbung umgestiegen. Ich habe noch mitgeholfen die Letters zu setzen aber das nur eine sehr kurze Zeit. 

Wie gesagt ich fand mich dann in der Werbebranche wieder. Das war sowas von Offline wie man sich das nicht vorstellen kann. In meinem Heimatdorf waren sehr viele Handwerksbetriebe angesiedelt. Im Laufe der Zeit ist einer nach dem anderen verschwunden. Teils abgewandert, teils aus Altersgründen, aber auch wegen obsoletem Geschäftsmodell. So z.B. eine Weberei. Die hatte noch 30 Arbeiter, konnte sich aber in den 70er Jahren nicht mehr halten.

So kam es, dass durch verschiedene Geschäftsaufgaben, altes Werkzeug, Geschäftsbücher und anderes Kuriosa sich in Großvaters Scheune angesammelt hat. 

Als mein Großvater starb hinterließ er eine riesige Sammlung alter verwaister Dinge für  die es keine Verwendung gab. Mich haben aber damals schon all die alten Dinge fasziniert und so kam es, dass ich zum "Kurator" all dieser Hinterlassenschaften wurde. In der Hinterlassenschaft haben mich am meisten die alten Reklameschilder, -hefte und -bilder interessiert. War das doch ein Beruf in dem ich tätig war.

Das ist ein Bild von meiner ersten Arbeitsstelle. Es war ein Firma die sich mit dem Verkauf von Registrierkassen beschäftigt hat. Und ich war damals für die Werbung zuständig.

Meine berufliche Laufbahn war eigentlich ein permanentes Schritthalten, mit der sich immer schneller werdenden technischen Entwicklung. Ich wollte mich mehrmals selbständig machen, aber ich habe es dann doch sein lassen, da ich in meinem Beruf recht gut verdient habe. Ich habe meine "selbständigen Ambitionen" im Bereich des Sammelns freien Lauf gelassen. Glücklicherweise habe ich eine Frau die dafür Verständnis hat.

Mitllerweile habe ich eine Sammlung von Werkzeugen, Maschinen und Geräten, die bis 1823 zurückreichen. 

Sie fragen sich vielleicht was es mit dem Museum BSD auf sich hat?

Ich wollte immer ein Museum haben. Aber ich habe mir den Aufwand angesehen und festgestellt, dass sich das in keiner Weise lohnt. So bin ich auf die  Idee gekommen eine digitale Sammlung oder eine digitales Museum zu machen. Diese Sammlung hat eher eine Möglichkeit zu überleben als eine "physische". 

Somit habe ich das Projekt "bleibende Sammlung von Drechsler" ins Leben gerufen. Daher Museum BSD!

Zu diesem Zweck habe ich jetzt noch das Machen von Homepages von meinem Neffen gelernt, der mich dabei eifrig unterstütz hat. Er hat mir die "Themes", "Plugins" und Ähnliches beigebracht. Ich glaube ihm gefallen die alten Dinge auch. 

Wenn Sie Interesse an einem Thema haben, schreiben Sie mir vielleicht habe ich das Ding sogar und schreibe einen Artikel.

Christian Drechsler